Programm
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02.05.2018 10:18 Alter: 199 Tage

Weiterentwicklung des Bildungsschecks.NRW

Veränderte Schwerpunktsetzung ab 30. April 2018


Das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Programm Bildungsscheck.NRW hat zum 30.04.2018 einige Neuerungen erfahren, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten. Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung weiterhin Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen mit 50% der Weiterbildungskosten (max. 500 €). Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln.

Neben Beschäftigten und Berufsrückkehrenden können nun auch Selbstständige jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten (bisher alle zwei Jahre). Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf dabei 40.000 € bei Ledigen bzw. 80.000 € bei gemeinsamer Veranlagung nicht überschreiten. Bisher durften 30.000 € bzw. 60.000 € nicht überschritten werden.

Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten aus NRW können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer MitarbeiterInnen erhalten (bisher alle zwei Jahre). Es werden nun auch innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert, welche bislang ausgeschlossen wurden.

Für beide Zugänge werden neue Formen der Weiterbildung wie etwa onlinebasierte Fortbildungen (z.B. Webinare) und E-Learning gefördert. Bisher wurden nur zertifizierte Fernlerngänge zugelassen.

Weitere Informationen und einen QuickCheck, ob Sie für den Erhalt eines Bildungsschecks in Frage kommen, finden Sie auf den Internetseiten der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.): www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck und auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS): www.mags.nrw/bildungsscheck

Unsere VHS ist autorisierte Beratungsstelle für den Bildungsscheck.NRW und die Bildungsprämie des Bundes und informiert Sie gern über die neuen Konditionen. Zur Klärung der Förderkriterien und zur Terminvereinbarung ist ein telefonisches Erstgespräch vor der Beratung unter 05253 – 881702 erforderlich.