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Kurs abgeschlossen Jüdisches Leben in Nieheim - Stadtrundgang (110101)

So. 28.01.2018 14:00 - 16:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

Dieser Rundgang zu Orten der jüdischen Geschichte und Leben in Nieheim beginnt am Heimat- und Sackmuseum, wo sich eine Ausstellung zum Thema befindet und endet am Jüdischen Friedhof. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.

Plätze frei Lesung: Das hungrige Krokodil - Familienroman nach einer wahren Geschichte (110103)

Do. 08.03.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Steinheim
Dozentin: Sandra Brökel

Vor 50 Jahre hielt die europäische Welt den Atem an, als der Prager Frühling gewaltsam niedergeschlagen wurde. Das Thema ist auch heute noch von beklemmender Aktualität, denn auch heute noch sind Pressefreiheit und die freie Meinungsäußerung nicht in allen Ländern selbstverständlich. Der Prager Dr. Pavel Vodák (1920-2002) schrieb vor seinem Tod sein Leben auf. Seine Tochter, Paula Kruse, übergab diese Unterlagen der Autorin Sandra Brökel. Daraus entstand ein packender und berührender Roman, der die Leser europäische Geschichte eintauchen lässt: Dr. Pavel Vodák, Sohn eines Tschechen und einer Deutschen, erlebte den Zweiten Weltkrieg und den dann folgenden Kommunismus. Er engagierte sich mit anderen Intellektuellen für den Prager Frühling 1968. Nach dessen Niederschlagung floh er mit seiner Familie auf abenteuerliche Weise in den Weste und fand in Warburg ein neues Zuhause. Erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war es ihm möglich, seine geliebte Heimatstadt Prag wieder zu besuchen.
Diese Lesung ist die Premiere des Buches. Eine Woche später wird es auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Der Pendragon Verlag schreibt: "Ein großartiger Familienroman über Identität und Mut zum Widerstand, über Liebe, Vertrauen und Verzeihen können."

Plätze frei Vortrag: Die Schützengeschichte im Hochstift Paderborn (110104)

Fr. 13.04.2018 18:00 - 21:00 Uhr in Brakel
Dozent: Gerd Schlüter

In diesem Vortrag erwartet Sie eine Aufarbeitung der Schützengeschichte im Hochstift Paderborn. Anhand von zahlreichen Abbildungen und Urkunden werden interessante Hintergründe und Informationen der Entstehung des Schützenwesens dargestellt und Aspekte der mittelalterlichen und frühzeitigen Schützenbriefe verglichen. Weitere Themen sind "Traditionen und Brauchtum" und "Die Zeit der Wende und des Aufschwungs".

Plätze frei Historische und aktuelle Aspekte der Klostergeschichte in Gehrden (110105)

Fr. 20.04.2018 17:00 - 20:00 Uhr in Brakel
Dozent: Gerd Schlüter

Der Treffpunkt zu dieser informativen Wanderung ist vor der Kirche in Gehrden. Neben einer Kirchenführung erwartet die Teilnehmer eine ca. dreistündige Wanderung, welche auch den Besuch des Gehrdener Schlosses beinhaltet. Hier erfahren Sie durch den Natur- und Landschaftsführer Gerd Schlüter Wissenswertes über die Klostergründung im Jahre 1142. Ebenso wird die Frage erläutert, warum es in der Zeit von 1531-1565 zwei Konvente in einem Kloster gab und wie so etwas funktionieren konnte. Auf dem Rückweg über die "Pfade der Nonnen" wird ein weiteres Thema die Vertreibung der Nonnen im Jahr 1810 sein sowie die darauf folgende Umgestaltung des Klosters in ein Schloss. Schließlich berichtet Herr Schlüter über den Berliner Friedenspreis und in diesem Zusammenhang auch über das Uhrwerk der Gehrdener Klosterkirche.

Plätze frei Jüdisches Leben in Nieheim - Vortrag (210102)

Fr. 09.11.2018 20:00 - 22:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

In diesem Vortrag führt der Stadtheimatpfleger Ulrich Pieper die Teilnehmer auf anschauliche Weise durch die lange Geschichte der Nieheimer Juden. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.