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Hinweise:

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Festlichkeiten zum 775. Jubiläum der Stadt Nieheim statt.


Kosten

0,00 €


Termin(e)

Fr. 09.11.2018, 20:00 - 22:15 Uhr


In diesem Vortrag führt der Stadtheimatpfleger Ulrich Pieper die Teilnehmer auf anschauliche Weise durch die lange Geschichte der Nieheimer Juden. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
09.11.2018 20:00 - 22:15 Uhr Wasserstr. 6 Deutsches Sackmuseum; Museumshalle