Keine Anmeldung möglich Auf der Jagd - Wem gehört die Natur? (110010)

Mi. 27.03.2019 20:00 - 22:15 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Herbert Franz Gruber

D 2018 - Dokumentation; Buch & Regie: Alice Agneskirchner
Wem gehört die Natur? Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte sie einfach sich selbst überlassen sein? Und gibt es sie überhaupt noch, die unberührte Natur?
Fragen, die komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Wir teilen unseren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren - doch wer bestimmt, wie wir mit ihnen zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie - und wie viele von ihnen - gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden?
In WEM GEHÖRT DIE NATUR? kommen Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort - und zu ganz unterschiedlichen Ansichten.
Im Anschluss an den Film referiert Herbert Franz Gruber zu dem Thema und lässt Raum für Fragen der Teilnehmer.

Keine Anmeldung möglich Leaning into the Wind (210011)

Mi. 11.09.2019 20:00 - 22:15 Uhr in Bad Driburg
Dozentin: Angelika Haneball

D, UK 2016 - Regie, Kamera & Schnitt: Thomas Riedelsheimer
Goldsworthy ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklicher und vielleicht auch älter. LEANING INTO THE WIND folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschichtigen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbrechlicher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern. Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.
Im Anschluss an den Film referiert die Garten- und Freiraumplanerin und Naturpädagogin Angelika Haneball zu dem Thema und lässt Raum für Fragen der Teilnehmer.

"Ein sinnliches Kinoerlebnis, das wunderbar entschleunigt und zur mehr innerer Ruhe und Gelassenheit beiträgt." programmkino.de

"LEANING INTO THE WIND inspiriert dazu, die Schönheit in einem einfachen Windstoß zu entdecken und zu staunen, wie Natur sich selbst und uns permanent neu ordnet: Eine faszinierende Erinnerung daran, daß es Kunst gibt, die nicht dazu gemacht wurde, in Besitz genommen zu werden." SCREEN DAILY