Programm / Programm / Eltern- & Familienbildung / Vorträge der Eltern- & Familienbildung
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Kurs abgeschlossen Wie fördere ich mein Kind im Übergang vom Kindergarten zur Schule? (170601)

Do. 19.01.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Brakel
Dozentin: Theresa Gogrewe

Anhand vieler praktischer Beispiele werden Ideen vermittelt, wie Sie Ihr Kind spielerisch und alltagsnah auf die Schule vorbereiten können. Eine Frage von vielen kann dabei lauten: Welche Kompetenzen muss das Kind entwickeln und wie können Sie es zu Hause dabei unterstützen? Diese und weitere Fragen werden in dem Vortrag thematisiert.

Kurs abgeschlossen Von Augenjucken bis Atemnot: Allergien! Vortrag mit praktischem Teil (170602)

Mi. 15.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Marc Hertel

Ca. 25 Prozent der Menschen erleben im Laufe ihres Lebens eine allergische Reaktion. Die meisten dieser Ereignisse treten bereits im Kleinkindalter auf, wenn sich das Immunsystem noch in seiner Entwicklung befindet. Die wenigsten Allergien verlaufen dramatisch, jedoch gibt es gerade bei Nahrungsmitteln und Insektenstichen auch schwere Verläufe. Zu Beginn wird geklärt: Was ist eigentlich eine Allergie? Und was ist sicher keine? Wie entsteht eine Allergie? Nach einer kurzen Übersicht zur Allergiediagnostik werden verschiedene Allergie-Gruppen hinsichtlich Häufigkeit, Symptomatik und eventueller Gefährlichkeit angesprochen. Der Schlussteil gibt Hinweise, wie die Entwicklung einer gefährlichen allergischen Reaktion frühzeitig erkannt wird und welche Notfallmaßnahmen einzuleiten sind. Im Praxisteil wird die Anwendung des Notfall-Pens demonstriert; außerdem besteht die Möglichkeit, den sicheren Einsatz mit einem Trainingspen zu üben.

Kurs abgeschlossen Der Abend mit dem "Verwöhnaroma" (170603)

Do. 23.03.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Steinheim
Dozent: Harald Meves

An diesem Abend wollen wir es uns einmal "richtig gut gehen" lassen. Wir machen es uns gemütlich und erfahren zugleich auf nachdenkliche und humorvolle Weise etwas über Erziehung zwischen Unter- und Überforderung, Verwöhnen und Verhätscheln. Wenn man sagt, dass Kinder "verwöhnt" werden, können wir das auf zweierlei Weise verstehen: Es kann bedeuten, dass wir unseren Kindern eine große Freude bereiten, sie belohnen und mit Geschenken oder anderen Annehmlichkeiten überraschen.
Es kann natürlich aber auch bedeuten, dass wir unsere Kinder über das sinnvolle Maß hinaus verhätscheln und damit zur Unselbstständigkeit erziehen. Wie wir einen Weg finden, es unseren Kindern gut gehen zu lassen ohne zu übertreiben, soll Thema dieses Abends sein.

Plätze frei Mit modernen Medien spielend lernen (170608A)

Di. 09.05.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Nieheim
Dozent: Ralf-Uwe Dietrich

In der Veranstaltung wird ein Bogen von den bekannten Medien zu den neuen, digitalen Medien gespannt. Dabei wird hinterfragt, welchen Beitrag das jeweilige Medium zur kindlichen Entwicklung leisten kann.
Kinder lernen beim Spielen und spielen um zu lernen. Eltern üben durch die Auswahl des Spielzeuges und der genutzten Medien einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung ihrer Kinder aus. In der modernen Medienwelt, in der unsere Kinder aufwachsen und später arbeiten werden, wird es ohne Computer, Smartphone oder die neuesten technischen Erfindungen kaum möglich sein, allen Anforderungen gerecht zu werden.
Fähigkeiten im Umgang mit modernen Medien und Bereitschaft zum lebenslangen selbstständigen Lernen sind schon heute geforderte Eigenschaften bei Arbeitsgebern. Auch deshalb ist es diskussionswürdig zu fragen, wie ein frühzeitiges und kindgerechtes Heranführen an die Nutzung moderner Medien erfolgen kann.
Wie lernen Kinder mit den neuen Medien umzugehen und wie zeigen Eltern und Erzieher ihnen den bewussten Umgang mit Medien aller Art? Lassen wir unsere Kinder passiv Medien konsumieren oder führen wir sie an eine aktive und kritische Mediennutzung heran?
Diese und andere Fragen bewegen nicht nur Eltern, sondern auch Wissenschaftler. Dabei gibt es teilweise vollständig gegensätzliche Meinungen - aber kein Erfolgsrezept. Dennoch ist es möglich, als Eltern oder Großeltern einen Weg zur Nutzung neuer Medien zu finden, der kindgemäß und zukunftsorientiert ist. Der Veranstaltungsabend wir Ihnen dabei helfen.

Plätze frei Hilfe, mein Kind ist unruhig, unkonzentriert oder auffällig! (210602A)

Mo. 13.11.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Gerald Niedeggen

An welches Krankheitsbild denken wir fast unweigerlich - an ADS und ADHS. Eine nach Meinung unseres Referenten zu häufig fehldiagnostizierte und folglich falsch behandelte Erkrankung. Die Folgen können wir noch nicht abschätzen. Im Vortrag beschreibt der Referent das Krankheitsbild ADS und ADHS. Eine Diagnose ist schwer zu stellen, da es sich um eine Ansammlung von Symptomen handelt, die subjekiven Bewertungen unterliegen. Insofern ist es dem Referenten ein Anliegen, diese Erkrankung von anderen abzugrenzen, die ursächlich verantwortlich sein können (Stoffwechselstörungen, verborgene Linkshändigkeit...). Vor allem liegen Herrn Niedeggen die Therapiemöglichkeiten am Herzen, als Alternative zu Ritalin und Co. Er berichtet von eigenen Erfahrungen aus seiner Praxis. Anschließend wird noch Zeit für einen anregenden Austausch sein.

Plätze frei Kommunikation mit Kindern (270604)

Di. 19.09.2017 20:00 - 22:00 Uhr in Brakel
Dozentin: Frauke Arndt

Am Veranstaltungsabend wird die Logopädin Frauke Arndt (Praxen für Logopädie in Brakel und Peckelsheim) mit den Eltern und Interessierten über die Kommunikation mit Kindern sprechen. Wie sollte man mit einem Kind in welchem Alter sprechen und was ist gegebenenfalls eine Überforderung ? An praktischen Übungen und Beispielen wird dargelegt, welches Verhalten sprachfördernd, welches sprachhemmend ist. Es wird genügend Raum für Fragen der Teilnehmer gegeben.

Plätze frei Drahtseilakt Erziehung: Warum wir als Eltern auf Vertrauen setzen können (270605)

Di. 26.09.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Dr. Stephan Valentin

Das Gleichgewicht in der Erziehung zu behalten, ist oft schwierig. Auf der einen Seite gilt es, dem Kind Sicherheit zu vermitteln, auf der anderen Seite, es in den richtigen Momenten loszulassen, damit es Fortschritte machen kann. Viele binden ihre Kinder aufgrund von eigenen Zukunftsängsten zu sehr an sich, managen sie rundum und engen sie ein, anstatt sie zu befreien. Stephan Valentin setzt in seinem neuen Buch "Freie Eltern, freie Kinder" ganz auf Vertrauen als Ausgangspunkt der Erziehung. Diese Haltung stärkt Eltern und bewahrt sie vor Selbstaufgabe. Der Psychologe beantwortet die Frage "Wie wird mein Kind, wer es ist?" und schildert die Entwicklungsstufen der Persönlichkeit. Supermama oder Superpapa - es ist der natürliche Wunsch der Eltern, ihre Aufgabe sehr, sehr gut zu bewältigen. Doch gerade, wenn man es besonders gut meint, können sich Fallen auftun. Valentin rät, eigene Vorstellungen loszulassen: "Immer wieder zwingt Ihr Kind Sie, von der Straße abzuweichen, die Sie im Voraus geplant haben. Umso besser! Beschreiten Sie zusammen mit Ihrem Kind neue Wege. Führen Sie es dabei, aber lassen Sie sich auch von ihm führen!"
Stephan Valentin, Schriftsteller, Drehbuchautor und Doktor der Psychologie, ist in Heidelberg geboren. Seit seinem 20. Lebensjahr lebt er in Paris. Dort führt er eine kinderpsychologische Praxis und ist Autor von Elternratgebern, Kinderbüchern und Romanen, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich veröffentlicht wurden. Zuletzt erschien sein viel diskutiertes Buch Ichlinge.
Mehr Informationen: www.stephan-valentin.com

Plätze frei Vortrag: Wie stärke ich das Selbstwertgefühl des Kindes? (270606)

Do. 12.10.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Steinheim
Dozent: Wolfgang Bergmann

- Was ist der Unterschied zwischen Selbst(wert)gefühl und Selbstvertrauen?
- Was bewirkt mein Lob - und meine Kritik?
- Wie gehe ich mit Konflikten um?

Ein starkes, gesundes Selbst(wert)gefühl ist ein wichtiger Begleiter für die Herausforderungen im Leben eines Kindes (wie z.B. bei Leistungsdruck, Mobbing, Schulwechsel, Trennung der Eltern etc.). Je besser es entwickelt ist, desto größer sind Lebensfreude, Leichtigkeit und Beziehungsfähigkeit. Es wirkt wie ein 'psychosoziales Immunsystem' und verleiht Halt und innere Stärke.

Am Abend widmen wir uns gemeinsam obigen Fragen, basierend auf den Wertvorstellungen und Erfahrungen des dänischen Familientherapeuten und Autors Jesper Juul. Es gibt Zeit für persönliche Fragen und Sie erhalten hilfreiche Anregungen und Inspiration für den Alltag.

Der Referent führt die Praxis "LeichtSinn" für ganzheitliches Coaching und begleitet Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie Paare und Familien in Entwicklungsprozessen. Zudem ist er familylab-Seminarleiter für Eltern- und Lehrerkurse. Seine Vorträge und Seminare sind inspiriert von den Wertvorstellungen und Ansätzen des dänischen Familientherapeuten und Autors Jesper Juul.
"Leichtsinnig" stellt er die eine oder andere Erziehungsweisheit auf den Kopf und macht Mut, Konflikte als Chancen zu erkennen. Er ist verheiratet und teilt humorvoll Erfahrungen aus seiner eigenen Patchwork-Familie (mit drei Söhnen) sowie eigene Herausforderungen und Erfolge auf dem lohnenswerten Weg von der ERziehung zur BEziehung.

Plätze frei Vortrag zur Lernförderung (270607)

Di. 17.10.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Bad Driburg
Dozentin: Birgit Scheel

Wenn sich das Gehirn in den ersten Lebensjahren nicht optimal entwickeln kann, treten häufig Lernschwierigkeiten auf. Das belegen jüngste Erkenntnisse der Gehirnforschung. Bei lernschwachen oder verhaltensauffälligen Kindern sind bestimmte Vernetzungen im Gehirn blockiert oder nur schwach ausgeprägt. Doch auf verblüffend einfache Art und Weise lassen sich diese Vernetzungen aktivieren und stärken. Denn was wir heute brauchen, sind Kinder, die sich ihren Stärken und ihrer Einzigartigkeit bewusst sind. Die Klangpädagogin Birgit Scheel zeigt in ihrem Vortrag auf, dass Konzentrationsprobleme, Sprachschwierigkeiten, Hyperaktivität, Legasthenie, Aggressivität und viele andere Verhaltensauffälligkeiten kindliche Botschaften sind, die es zu verstehen gilt.

Plätze frei Einfühlsame Kommunikation mit Kindern (270609)

Mi. 15.11.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Bad Driburg
Dozentin: Heidrun Holzinger

Kinder stellen uns immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen. Doch es gibt kein Patentrezept dafür, wie wir uns als Eltern "richtig" verhalten können. Manchmal hätten wir gern etwas, an dem wir uns orientieren können. Neben den beiden extremen Haltungen "Kinder sollen gehorchen" und der "unbegrenzten Freizügigkeit", wo Kinder tun und lassen können, was sie möchten, gibt es noch andere Wege.
Die meisten Eltern wünschen sich, dass die Beziehung zu ihren Kindern von Liebe, Nähe, Verständnis und Vertrauen geprägt ist. Im Alltag scheint es uns jedoch manchmal wichtiger zu sein, dass unsere Kinder das tun, was wir wollen oder wovon wir denken, dass es "richtig" ist. Damit nehmen wir ihnen die Freiheit und die Freude, aus eigenem Antrieb zu handeln und dafür Verantwortung zu übernehmen. Für uns Menschen ist es nämlich viel natürlicher, Dinge aus Spaß und Freude füreinander zu tun.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) von Marshall B. Rosenberg steht für eine Haltung und eine Kommunikation, die von Einfühlung und Verständnis, statt von Durchsetzen und Rechthaben getragen wird. Sie steht im Einklang mit den aktuellen pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen. Mit ihr haben wir eine kraftvolle Methode zur Verfügung, mit der wir eine Qualität der Verbindung zu unseren Kindern erreichen, wo beiden Seiten die Bedürfnisse aller Beteiligten wichtig sind. Für scheinbar unlösbare Konflikte finden sich auf diesem Weg oftmals überraschend kreative Lösungen.
Inhalte des Vortrags sind:
- Annahmen und Haltung in der Gewaltfreien Kommunikation
- Blockierende und förderliche Kommunikationsstile (Wolfs-, Giraffensprache)
- Die Methode
- Vermitteln im Streit