Programm / Programm / Gesellschaft, Umwelt & Politik / (Stadt-)Geschichte
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Keine Anmeldung möglich 100 Jahre Bildung für alle: Volkshochschulen in Deutschland (110101)

Di. 02.04.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Martin Lammert

Die ersten Volkshochschulen in Deutschland entstanden im Jahre 1919 als fest etablierte Einrichtungen für die Erwachsenenbildung. Grundlegende Ziele waren zunächst die Aktivierung des politischen Verantwortungsgefühls sowie die Hebung der Allgemeinbildung im Volke. Im Jahre 2019 kann die Institution Volkshochschule nunmehr auf eine hundertjährige Tradition und sicher auch auf eine erfolgreiche Festigung, Weiterentwicklung, Ausdifferenzierung und nicht zuletzt kontinuierliche Adaptation ihrer ursprünglichen Zielsetzungen verweisen.
Es gilt nun, dieses Jubiläum angemessen zu feiern und sich dabei auch der Ursprünge der Gründungsgeschichte des heimischen Volkshochschulzweckverbandes der Städte Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim zu erinnern und darzulegen, dass in unserem eher ländlich geprägten Raum die Erwachsenen- und Weiterbildung immerhin auf fast die Hälfte des gesamten Jubiläumszeitraums zurückblicken kann. Weiterhin bietet sich ein willkommener Anlass zu reflektieren und zu würdigen, in welchen Bereichen konkret Bildungs- und Weiterbildungsarbeit geleistet wurde und wird. Der Referent wird in seinem Vortrag die großen Entwicklungslinien und Tätigkeitsfelder in der Geschichte der Volkshochschule bzw. des VHS-Zweckverbandes nachzeichnen und dabei auch anhand konkreter Beispiele skizzieren, wie bei aller Kontinuität auch stets ein fortwährend gebotener Wandel in den Zielen, Ansprüchen sowie der Methodik und Didaktik der Weiterbildung Rechnung getragen wurde.

Keine Anmeldung möglich Jüdisches Leben in Nieheim - Stadtrundgang (110102)

So. 27.01.2019 14:00 - 16:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

Dieser Rundgang zu Orten der jüdischen Geschichte und Leben in Nieheim beginnt am Heimat- und Sackmuseum, wo sich eine Ausstellung zum Thema befindet und endet am Jüdischen Friedhof. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.

Keine Anmeldung möglich Familienforschung: Den eigenen Wurzeln auf der Spur (110104)

Sa. 18.05.2019 10:00 - 15:00 Uhr in Brakel
Dozent: Roland Linde

Viele Menschen haben den Wunsch, mehr über ihre familiäre Herkunft zu erfahren und den eigenen Stammbaum zu erforschen. Die Möglichkeiten dazu sind heute nicht zuletzt dank des Internets so gut wie nie zuvor. In dem Tagesseminar werden die Grundlagen vermittelt: Was genau macht man eigentlich in der Familienforschung, auch Ahnenforschung oder Genealogie genannt, und was sind die Informationsquellen, mit denen man beginnt? Von Dokumenten aus Familienbesitz und Erinnerungen der älteren Angehörigen geht es zu Personenstandsregistern, Kirchenbüchern und anderen Dokumenten in öffentlichen Archiven. Zum Teil sind diese Archivquellen inzwischen auch online zugänglich. Das Seminar konzentriert sich auf Familienforschung im 19. und 20. Jahrhundert und richtet sich an Anfänger.

Keine Anmeldung möglich Jüdisches Leben in Nieheim - Vortrag (210103)

So. 10.11.2019 20:00 - 22:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

In diesem Vortrag führt der Stadtheimatpfleger Ulrich Pieper die Teilnehmer auf anschauliche Weise durch die lange Geschichte der Nieheimer Juden. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.

Keine Anmeldung möglich Familienforschung: Den eigenen Wurzeln auf der Spur (210105)

Sa. 23.11.2019 10:00 - 15:00 Uhr in Bad Driburg
Dozent: Roland Linde

Viele Menschen haben den Wunsch, mehr über ihre familiäre Herkunft zu erfahren und den eigenen Stammbaum zu erforschen. Die Möglichkeiten dazu sind heute nicht zuletzt dank des Internets so gut wie nie zuvor. In dem Tagesseminar werden die Grundlagen vermittelt: Was genau macht man eigentlich in der Familienforschung, auch Ahnenforschung oder Genealogie genannt, und was sind die Informationsquellen, mit denen man beginnt? Von Dokumenten aus Familienbesitz und Erinnerungen der älteren Angehörigen geht es zu Personenstandsregistern, Kirchenbüchern und anderen Dokumenten in öffentlichen Archiven. Zum Teil sind diese Archivquellen inzwischen auch online zugänglich. Das Seminar konzentriert sich auf Familienforschung im 19. und 20. Jahrhundert und richtet sich an Anfänger.