Programm / Programm / Gesellschaft, Umwelt & Politik / (Stadt-)Geschichte
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Kurs abgeschlossen Jüdisches Leben in Nieheim - Stadtrundgang (110101)

So. 28.01.2018 14:00 - 16:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

Dieser Rundgang zu Orten der jüdischen Geschichte und Leben in Nieheim beginnt am Heimat- und Sackmuseum, wo sich eine Ausstellung zum Thema befindet und endet am Jüdischen Friedhof. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.

Kurs abgeschlossen Vortrag: Die Schützengeschichte im Hochstift Paderborn (110104)

Fr. 13.04.2018 18:00 - 21:00 Uhr in Brakel
Dozent: Gerd Schlüter

In diesem Vortrag erwartet Sie eine Aufarbeitung der Schützengeschichte im Hochstift Paderborn. Anhand von zahlreichen Abbildungen und Urkunden werden interessante Hintergründe und Informationen der Entstehung des Schützenwesens dargestellt und Aspekte der mittelalterlichen und frühzeitigen Schützenbriefe verglichen. Weitere Themen sind "Traditionen und Brauchtum" und "Die Zeit der Wende und des Aufschwungs".

Kurs abgeschlossen Historische und aktuelle Aspekte der Klostergeschichte in Gehrden (110105)

Fr. 20.04.2018 17:00 - 20:00 Uhr in Brakel
Dozent: Gerd Schlüter

Der Treffpunkt zu dieser informativen Wanderung ist vor der Kirche in Gehrden. Neben einer Kirchenführung erwartet die Teilnehmer eine ca. dreistündige Wanderung, welche auch den Besuch des Gehrdener Schlosses beinhaltet. Hier erfahren Sie durch den Natur- und Landschaftsführer Gerd Schlüter Wissenswertes über die Klostergründung im Jahre 1142. Ebenso wird die Frage erläutert, warum es in der Zeit von 1531-1565 zwei Konvente in einem Kloster gab und wie so etwas funktionieren konnte. Auf dem Rückweg über die "Pfade der Nonnen" wird ein weiteres Thema die Vertreibung der Nonnen im Jahr 1810 sein sowie die darauf folgende Umgestaltung des Klosters in ein Schloss. Schließlich berichtet Herr Schlüter über den Berliner Friedenspreis und in diesem Zusammenhang auch über das Uhrwerk der Gehrdener Klosterkirche.

Plätze frei Jüdisches Leben in Nieheim - Vortrag (210102)

Fr. 09.11.2018 20:00 - 22:15 Uhr in Nieheim
Dozent: Ulrich Pieper

In diesem Vortrag führt der Stadtheimatpfleger Ulrich Pieper die Teilnehmer auf anschauliche Weise durch die lange Geschichte der Nieheimer Juden. Bereits im Mittelalter lebte in Nieheim eine große jüdische Gemeinde. Eine Synagoge wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts gebaut, der eine Schule angeschlossen wurde. Der Friedhof mit dem ältesten Grabstein von 1844 zeugt von einem lebendigen jüdischen Leben in der Stadt. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es in Nieheim 24 jüdische Familien. Die meisten Gemeindemitglieder emigrierten nach 1933 oder wurden in Konzentrationslager deportiert. Den ermordeten Nieheimer Juden wurde 1988 auf dem jüdischen Friedhof ein ehrendes Gedenken errichtet.