Bad Driburg

Brakel

Nieheim

Steinheim

Von der Volkshochschule Bad Driburg zum Volkshochschul-Zweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim

Basis bildete die Reformära

Mit dem Schlagwort Bildungskatastrophe wurde in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er Jahren der desolate und durch die gesellschaftliche Entwicklung obsolete Zustand des Bildungswesens beschrieben.

In die Diskussion gebracht hat den Begriff Georg Picht (1913 bis 1982 - Philosoph, Theologe und Pädagoge; 1964-78 Lehrstuhl für Religionsphilosophie an der Univ. Heidelberg) mit einer 1964 in der Zeitschrift „Christ und Welt“ publizierten Artikelserie. In eine ähnliche Richtung ging das Buch von Ralf Dahrendorf „Bildung ist Bürgerrecht“ von 1965, in dem er auf Grund zu geringer Bildung die bundesdeutsche Demokratie gefährdet sah. Die Folge waren zahlreiche Reformbemühungen, aus denen etwa 1970 der Strukturplan für das deutsche Bildungs- und Erziehungswesen und die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsfragen entstanden.

Die späten 1960er und die frühen 1970er Jahre sind die wichtigste Zeit der großen Reformen in der Gesellschafts-, Bildungs- und Schulpolitik, z.T. sicherlich auch als Folge der 68er-Rebellion. Schon in der frühen Phase der Reformära zeichnet sich eine rasche und gezielte Ausweitung bzw. Übertragung der Reformanstrengungen im Schul- und Bildungsbereich auf das Gebiet der Erwachsenen- und Weiterbildung ab.

OStR Michael Bludau ebnete den Weg

1970

Im Frühsommer des Jahres beschließt der Rat der Stadt Bad Driburg, eine kommunale Volkshochschule ins Leben zu rufen. Anregungen hierzu gingen vor allem von OStR Michael Bludau aus, der noch im selben Jahr zum nebenamtlichen Leiter der neuen Institution bestellt wird.

(Michael Bludau, geb. in Königsberg 1926, gest. 81-jährig in Höxter im Jahre 2008. 1964-76 Lehrer für Englisch und Deutsch am Städtischen Gymnasium Bad Driburg. 1976-90 Leiter des KWG in Höxter. Ehrenplakette der Stadt Bad Driburg, verliehen durch Bürgermeister Josef Kremeyer Anfang 1976. Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1988).

Für den Herbst des Jahres wird das erste Programm der neu gegründeten Volkshochschule zusammengestellt. Einige Beispiele für das Kursangebot:

Die Vogelwelt des Nordens - Gymnastik und Bewegungsspiele für Männer - Kalte und warme Gerichte zum Verwöhnen - Mengenlehre für Eltern - Deutsch für Ausländer - Deutsch für Deutsche - Heimschmuck aus Schmelzgranulat, etc. Ist der Platz der Frau tatsächlich nur die Küche? (Podiumsdiskussion).

1972

Am 20. Juli wird Herr Bludau auf Beschluss des Stadtrats für zwei weitere Jahre, d.h. bis zum Ende des Frühjahrssemesters 1974, zum nebenamtlichen Leiter der Volkshochschule bestellt, gleichzeitig Herr Studienrat Martin Lammert zu seinem Stellvertreter.

1973

Es erfolgt eine Erweiterung der Volkshochschule um die Stadt Steinheim. Stellvertretender Zweigstellenleiter wird Herr Eikelmeier.

1974

In der Stadt Nieheim wird eine weitere Nebenstelle der Volkshochschule Bad Driburg-Steinheim eingerichtet. Am 24. Dezember wird der Vertrag über eine gemeinsame Volkshochschule für die Städte Bad Driburg, Steinheim und Nieheim von den jeweiligen Gremien unterzeichnet.

1975 - Das Weiterbildungsgesetzt kommt auf den Weg

Das neue Programm für das 1. Semester 1975 gibt erstmals eine Übersicht über das gemeinsame Weiterbildungsangebot der drei Städte und ist dem übergeordneten Ziel der Chancengleichheit in der Erwachsenenbildung im ländlichen Raum verpflichtet. Es besteht nunmehr eine Kooperation auf dem Gebiet der Weiterbildung zwischen den Städten Bad Driburg, Steinheim und Nieheim. Grundlage ist eine Organisationsform der Erwachsenenbildung, die den besonderen Problemen des hiesigen Raums gerecht werden soll.

 

 

31.07.1974 - Weiterbildungsgesetz NRW (adaptierte Fassung)

§ 1 Recht auf Weiterbildung

(1) Jede und jeder hat das Recht, die zur freien Entfaltung der Persönlichkeit und zur freien Wahl des Berufs erforderlichen Kenntnisse und Qualifikationen zu erwerben und zu vertiefen. 

(2) Soweit Kenntnisse und Qualifikationen nach Beendigung einer ersten Bildungsphase in Schule, Hochschule oder Berufsausbildung erworben werden sollen, haben Einrichtungen der Weiterbildung die Aufgabe, ein entsprechendes Angebot an Bildungsgängen nach den Vorschriften dieses Gesetzes bereitzustellen.

§ 11 Grundversorgung 

(1) Die Grundversorgung mit Weiterbildungsangeboten wird durch das Pflichtangebot der Volkshochschulen sichergestellt.

(2) Das Pflichtangebot der Volkshochschulen umfasst Lehrveranstaltungen der politischen Bildung, der arbeitswelt- und berufsbezogenen Weiterbildung, der kompensatorischen Grundbildung, der abschluss- und schulabschlussbezogenen Bildung, Angebote zur lebensgestaltenden Bildung und zu Existenzfragen einschließlich des Bereichs der sozialen und interkulturellen Beziehungen sowie Angebote zur Förderung von Schlüsselqualifikationen mit den Komponenten Sprachen und Medienkompetenz. ...

 Vorgaben des neuen Weiterbildungsgesetzes NRW vom 31.07.1974 (in Kraft getreten am 01.01.1975) :

Alle Volkshochschulen müssen, spätestens nach einer Übergangszeit von 3 Jahren, von hauptamtlichen Erwachsenenbildnern geleitet werden. Um diese Ausstattung mit hauptamtlichen Kräften überhaupt sinnvoll zu machen, müssen Volkshochschulen gewisse Mindestgrößen (Einzugsgebiet von mindestens 40.000 E.) und gewisse Mindeststundenzahlen (2.400/Jahr) nachweisen.

Gründung des VHS-Zweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim

Vor dem Hintergrund der Vorgaben des neuen NRW-Weiterbildungsgesetzes sowie auf Grund der bildungspolitischen Gesamtsituation im Kreis Höxter lag es für die Stadt Brakel nahe, ihrerseits dem bereits seit 1974 bestehenden „VHS-Drei-Städte-Bund“ Bad Driburg, Steinheim und Nieheim bzw. dem mittlerweile von diesen Gemeinden fest ins Auge gefassten VHS-Zweckverband beizutreten, der dann in der Tat am 16. Juli 1975 sinnfälligerweise als Zusammenschluss aller vier Städte gegründet wurde.

In der Einführung zum Arbeitsplan für das Herbstsemester 1975, dem letzten von ihm zusammengestellten, teilt der VHS-Leiter, Herr Bludau, seinen ‚Mitbürgern’ am 10.07.1975 mit:

„Zwei Dinge fallen Ihnen sicher auf, wenn Sie unser Arbeitsprogramm durchblättern:
die Kooperation in der Erwachsenenbildung hat sich auf das Gebiet der Stadt Brakel ausgeweitet, das Angebot hat sich verdreifacht. Was ist inzwischen für die Erwachsenenbildung in unserem Raum geschehen? Räte und Verwaltungen der vier Städte haben zügig alle Maßnahmen eingeleitet, die zur Errichtung eines Zweckverbandes notwendig waren. Der entsprechende Vertrag ist von allen Räten verabschiedet und durch die Hauptgemeindebeamten unterzeichnet. Die Konstituierung des Zweckverbandes wird in den nächsten Wochen erfolgen.
Damit ist eine leistungsfähige Volkshochschule für unseren ländlichen Raum geschaffen worden. Ihr besonderes Kennzeichen ist, dass sie nicht im Planspiel von Theoretikern entworfen wurde, sondern dass sie aus der praktischen Arbeit in unseren Städten heraus erwuchs.

Für Oktober 1975 ist als nächster Schritt die Besetzung der Stelle des Leiters mit einer hauptamtlichen Kraft - entsprechend den Richtlinien des 1. Weiterbildungsgesetzes - vorgesehen. Damit wird eine neue Phase in der Volkshochschularbeit beginnen. Die damit ausscheidenden ehrenamtlichen VHS-Leiter wünschen, dass das begonnene Werk weiter gedeihen möge und verabschieden sich hiermit von ihren Hörern“.

Zum 1. November erfolgt die Berufung Herrn Manfred Wüllners zum neuen hauptamtlichen Leiter der Volkshochschule, sein hauptamtlicher Stellvertreter wird ein knappes Jahr später Herr Dietmar Roth.

(Der Diplom-Pädagoge Manfred Wüllner, geb. am 11.03.1942 in Iserlohn, arbeitete vor seiner Berufung als wissenschaftlicher Assistent an der GHS Paderborn und konnte sich in einer Stichwahl bei den Mitgliedern der Verbandsversammlung durchsetzen. Herrn Wüllner ist nur eine dreijährige Dienstzeit in Bad Driburg vergönnt. Er stirbt schon im Februar 1979 nach einer heimtückischen, mysteriösen Infektion im blühenden Alter von nicht einmal 37 Jahren).

1976

Zu Jahresbeginn wird Herrn Bludau für seine Verdienste um die Gründung der VHS die Ehrenplakette der Stadt Bad Driburg verliehen.

Grußwort des Verbandsvorsitzenden Rechtsanwalt Bernt Fischer anlässlich der Programmeinführung zum 2. Semester 1976:

„Am 16. Juli 1975 schlossen sich die Städte Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim zu einem Volkshochschul-Zweckverband zusammen. Anlass dazu war die Erkenntnis, daß die Ziele der Erwachsenenbildung nicht mehr von einer Gemeinde allein zu bewältigen waren. Dies zeigt deutlich die Entwicklung, die die Volkshochschule seit Gründung des Verbandes genommen hat. Die Organisation und Verwaltung liegen in den Händen eines hauptamtlichen VHS-Leiters. Nicht eine unserer Mitgliedsstädte wäre für sich allein noch in der Lage, Aufgaben diese Umfanges zu meistern. Daher war die Übertragung der Aufgaben auf einen rechtlich selbständigen Verband mit Geschäftsstellen in den einzelnen Mitgliedsstädten das Gebot der Stunde.. Die Entwicklung der Volkshochschule hat diese Entscheidung gerechtfertigt. Bei der Programmgestaltung werden wir stets bemüht sein, die örtlichen Verhältnisse und die strukturellen Gegebenheiten unserer Mitgliedsstädte schwerpunktmäßig zu berücksichtigen, um Eigenart, Eigenständigkeit und »Lokalkolorit« in das Programm einfließen zu lassen.“

Zum Abschluss äußert er noch folgenden Wunsch:

„Weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit unserer Städte, wie bisher frei von »Lokalpatriotismus« zu ihrem Vorteil.“

1975 bis 1977: Neue Aufbruchsstimmung der VHS

Die Zeitspanne steht für eine stürmische Entwicklung in allen möglichen Weiterbildungsbereichen mit einer enormen Steigerung des Stundenvolumens. Das Programm hätte einer Großstadt gut zu Gesicht gestanden und sicher alle Ehre gemacht.

Es zeichnet sich durch die Ausdehnung der traditionellen Bildungsbereiche, eine starke Akademisierung im Hinblick auf Kurs- und Vortragsthemen und zahllose Einzelveranstaltungen (u.a. Dichterlesungen, Filmfestwochen - Literatur und Film, Wochenendseminare; besonderer Höhepunkt: Sommerfest auf der Burg Dringenberg - Titel: „Dringend Dringenberg“)

Im Hinblick auf Umfang und thematische Vielfalt erreicht die Programmgestaltung einen absoluten Höhepunkt im 1. Semester 1977, als insgesamt 314 Kursangebote präsentiert werden.

1975 - 1980

Zweigstellenleiter im neugegründeten VHS-Zweckverband sind OStR Martin Lammert für Bad Driburg, OStR Dr. Herbert Engemann für Brakel, Realschuldirektor Adolf Blaha für Nieheim und OStR Ulrich Himmen für Steinheim.

1979

Das Jahr zeichnet sich durch eine Fortschreibung und Konsolidierung der Programmgestaltung unter neuer Leitung ab 01.09.1979 aus.

Die Nachfolge Manfred Wüllners als Leiter des VHS-Zweckverbandes tritt am 01.08.1979 Dr. Peter Bonk an, der bei seiner Pensionierung Ende 2005 auf eine lange Amtszeit von über 26 Jahren zurückblicken kann.

(Dr. Bonk, 1940 in Halle / Saale geboren, hat 1962 Abitur in Verden / Aller gemacht und von 1962 bis 1964 Theologie und Philosophie an der Phil.-Theol. Hochschule in Fulda und an der Universität Bonn studiert. Von 1966 bis 1968 war er an der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abteilung Bonn.

1968 hat er die I. Staatsprüfung für das Lehramt an der Volksschule, 1969 die II. Staatsprüfung für das Lehramt an der Grund- und Hauptschule abgelegt und wurde zum 1. Dez. 1969 zum Volksschullehrer ernannt. Von Dezember 1969 bis Februar 1974 war er an der Gemeinschafts-Grund-/Hauptschule in Bornheim-Hersel, Kreis Siegburg, tätig.

Vom Wintersemester 1969 bis zum Wintersemester 1973/74 studierte er neben seiner Lehrertätigkeit an der Universität Bonn Geschichte. 1973 bestand er die Magisterprüfung, 1974 promovierte er. Seit dem 1. Okt. 1974 ist er aus dem Schuldienst beurlaubt und tätig als wissenschaftlicher Assistent an der Gesamtschule Paderborn. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von zwölf und zehn Jahren). - (WB, 27.06.1979).

Die Fortschreibung, Reduktion und Konsolidierung der Programmgestaltung setzt sich auch im 2. Semester wahrnehmbar fort. So schreibt das Westfalenblatt vom 07.08.1979:

In diesen Tagen ist das Programm für das 2. Halbjahr 1979 erschienen. ...

Vielen treuen Hörern und Teilnehmern in den Veranstaltungen wird, wenn sie zum Programm greifen, auffallen, dass dieses merklich „schlanker“ geworden ist, als in den vergangenen Jahren. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die Bildungseuphorie vergangener Jahre nun doch wohl einer realistischeren Betrachtungsweise gewichen ist, durch ihre Mitarbeiter ein Programm zu erstellen, das tatsächlich den Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen der Bürger des gar nicht so einheitlich strukturierten Raumes entspricht und weniger ein Programm, von dem die Verantwortlichen meinen, es müsste im Bürgerinteresse liegen.

So finden sich neben interessanten Studienreisen und Tagesexkursionen Angebote im geisteswissenschaftlichen Bereich (Geschichte, Literatur, Pädagogik) dem künstlerisch-musischen Bereich (Film, Kunst, Musik, Tanz und Theater), dem naturwissenschaftlichen Bereich, dem Bereich persönlicher und beruflicher Fortbildung, sowie den Bereichen der Freizeitgestaltung, des Sports und der Gesundheit. Auch auf die Kurgäste wartet ein reichhaltiges Angebot. ...

Die VHS des Zweckverbandes ... möchte mit ihrem Angebot neben den Kernstädten auch deren Stadtteile erreichen, und das Programm ist z.T. auch so strukturiert, dass Veranstaltungen in den einzelnen Ortsteilen angeboten und durchgeführt werden.

 

1982

Der VHS-Zweckverband beschließt eine Umstellung vom Semester- auf ein Jahresveranstaltungsprogramm.

1990

Das Jahresveranstaltungsprogramm wird zurück auf ein Semesterveranstaltungsprogramm umgestellt.

1996

Erneut erfolgt eine Umstellung vom Semester- auf ein Jahresveranstaltungsprogramm. Cf. Bericht des VHS-Leiters zur Entwicklung der Programmgestaltung in den 80er Jahren und zur Planung insbesondere für das Jahr 1992 und zur Präsentation des neuen Programms Januar bis August 1993.

2006 - 2007

Nachfolger Dr. Bonks, der im Dezember 2005 in den Ruhestand tritt, wird Dietmar Roth, der bereits seit 1976 die Stelle des Stellvertretenden Leiters bekleidet hatte und nun zwei Jahre lang, von Januar 2006 bis Dezember 2007, die Leitung übernimmt.

2007

Am 31. Dezember dieses Jahres beendet Ass. jur. Dietmar Roth seinen Dienst beim VHS-Zweckverband nach 31 Jahren.

2008

Frau Dipl.-Pädagogin Janine Brigant-Loke wird zum 01.01.2008 zur neuen Leiterin des VHS-Zweckverbands Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim berufen.

(Janine Brigant-Loke, 1976 in Holzminden geboren, hat 1996 ihr Abitur in Höxter am König-Wilhelm-Gymnasium abgelegt. Ab 1997 studierte sie an der Universität Hannover Diplom-Pädagogik (Erwachsenenbildung/außerschulische Jugendbildung) mit den Schwerpunkten Non Profit Management, Bildungsökonomie/-management, Betriebliche Fort-/ Weiterbildung. 2004 bestand sie die Diplomprüfung mit Auszeichnung. 2005 bis 2008 schloss sie erfolgreich ein weiteres Studium der Betriebswirtschaft an der Leibniz Akademie Hannover ab.

Zu ihren beruflichen Stationen vor der Berufung zur VHS-Leiterin gehören unter anderem die Volkswagen Coaching GmbH Hannover, dass Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover oder das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH.

Janine Brigant-Loke ist verheiratet und hat zwei Kinder.

2009

Der VHS-Zweckverband zentralisiert sich. Die Geschäftsstellen in den Trägerkommunen werden aufgelöst; Hauptsitz ist der Standort Bad Driburg. Der Verwaltungssitz des Zweckverbands zieht ins Rathaus Bad Driburg ein.

2010

Dem VHS-Zweckverband wird erstmals das Qualitätszertifikat des Gütesiegelverbundes Weiterbildung e.V. verliehen und attestiert der Bildungseinrichtung nach eingehender gutachterlicher Prüfung die Einhaltung maßgeblicher Qualitätsstandards.

2012

Das Volkshochschul-Programmheft erfährt ein vollständig neues Design. Erstmals werden die Verbandsstädte nicht getrennt ausgewiesen. Der Inhalt des Programmheftes erfolgt nun nach Fachbereichen. Dies soll die Suche nach dem gewünschten Kurs für die Weiterbildungsinteressierten erheblich erleichtern.

 

Der Volkshochschul-Zweckverband der Städte Bad Driburg, Brakel, Nieheim und Steinheim präsentiert ein neues und überarbeitetes Design. Das einheitliche Erscheinungsbild ist nun auf allen Werbeebenen installiert. Das Design besticht durch eine in Blautönen gehaltene, übersichtliche und geordnete Zusammenfügung von einzelnen Elementen. Das Logo, welches bereits seit 2006 das Markenzeichen der VHS ist, wird ergänzt durch einen Bildbanner zu einzelnen Weiterbildungsinhalten. Dieser ist nun auf allen Werbeträgern, d.h. Programmheft, Internetseite, Flyer, Plakate und Visitenkarten zu sehen.

Zusätzlich wurde der Zeitgeist berücksichtigt. Bei der Neugestaltung wurde der moderne Trend zum Smartphone aufgegriffen. Die Plakate und Flyer sind mit einem QR-Code versehen. Dieser verweist beim Einlesen mit einem geeigneten Anwenderprogramm (App) im Smartphone direkt auf die Internetseite "http://www.vhs-driburg.de" / www.vhs-driburg.de.

2013

Trauer um Dr. Peter Bonk

Der VHS-Zweckverband trauert um den langjährigen Leiter Dr. Peter Bonk. Er war von 1979 - 2005 Leiter der Volkshochschule Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim. Er verstarb im Oktober 2013 im Alter von 72 Jahren. In tiefer Dankbarkeit und in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Erwachsenenbildung während seiner über 26-jährigen Amtszeit nimmt der VHS-Zweckverband Abschied.

2016

Der VHS-Zweckverband stellt 2015 auf eine neue Verwaltungssoftware um. Damit einher geht eine Neuauflage des Corporate-Designs auf allen Werbeträgern, d.h. Programmheft, Internetseite, Flyer, Plakate und Visitenkarten zum Semesterstart 2016.

Januar 2019

Mit Beginn des Jahres erstrahlt der Internetauftritt des VHS-Zweckverband in neuem und frischem Design.

Sommer 2019

Der VHS-Zweckverband unterzieht sich erneut einer externen Begutachtung im Rahmen des Qualitätsmanagements. Dies ist in Nordrhein-Westfalen verpflichtend für alle Weiterbildungseinrichtungen. In dem Prüfverfahren konnte die Volkshochschule mit ihren Mitarbeiterinnen abermals darin überzeugen, dass die geforderten Standards und Verfahren in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich durchgeführt, gleichzeitig fortgeschrieben und die gesetzten Einrichtungsziele erfüllt wurden. Über das Ergebnis und damit über die Verleihung des Gütesiegels bis Sommer 2022 freut sich die Leiterin und Qualitätsbeauftragte der VHS, Janine Brigant-Loke, sehr.

September 2019

Umzug in die neuen Räumlichkeiten Am Hellweg 9

Das Team ist in den letzten Jahre gewachsen und damit wurde es ganz schön eng in den Büros im Rathaus Bad Driburg. Ab 09. September zieht die Volkshochschule daher in den neuen Hauptverwaltungssitz Am Hellweg 9. Hier werden nun auch erstmals die Verwaltung sowie Kursräumlichkeiten unter einem Dach vereint sein.